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Neuseen Classics 2017 in Leipzig

Ein Wochenende in Leipzig

Nach den fantastischen Eindrücken beim Velothon 2016 im letzten Jahr, dem Kauf meines ersten eigenen Rennrades ist die Idee entstanden, auch bei anderen Hobbyrennen mitzufahren. Als “Vorbereitungsrennen” und vier Wochen vor dem Velothon 2017 ist der Termin ideal! Neuseen Classics 2017, wir kommen. Am Freitag hin und am Sonntag nach dem Rennen zurück.

Anmeldung, Buchung des Hotels, Starterbeutel abholen

Neben dem reinen Rennradfahren bedarf es ebenfalls einer gewissen Planung für den Event in einer anderen Stadt. Somit wird ein Hotelzimmer, ein Auto und die Tickets für die Neuseen Classics in Vorbereitung gebucht. Wie bei vielen Jedermannrennen gibt es verschiedene Anmeldefristen, je näher der Termin, desto teurer wird die Veranstaltungsteilnahme. Für mich wird es die 40km Runde werden. Zudem muss diverses Zubehör mit nach Leipzig:

  • Helm, Handschuhe, Radbrille, Trikot, Radhose, Radschuhe
  • Schläuche, Kettenöl, Standluftpumpe, Werkzeug, Trinkflaschen, (Fahrradlampen wurden abmontiert vor dem Rennen) 
  • Magnesiumtabletten 

 

Von Berlin geht es am Freitag nach Leipzig. Am Samstag ist eines der Hauptziele das Meldebüro, um den Starterbeutel abzuholen. Im Starterbeutel findet sich folgendes vor:

  • Trikot
  • Riegel und Gels
  • Startnummer, Kabelbinder & Klammern 

 

Vom Meldebüro geht es zurück nach Leipzig. Dabei darf natürlich etwas Kultur nicht fehlen. Sehr eindrucksvoll ist das Völkerschlachtdenkmal, mit 91 Metern Höhe ist es sehr imposant. In der Innenstadt von Leipzig angekommen, erfreut sich mein Herz am Kaffeehaus Riquet und man konnte sich erstmal mit leckerem Kuchen stärken. Danach wurde sich die Innenstadt angesehen und endete zum Abend mit einem guten Teller Pasta. Im Hotelzimmer habe ich die Startnummer am Fahrrad und am Trikot noch befestigt und meine Kleidung schon griffbereit raus gelegt. Geduscht geht es in das Bett!

Sonntag ist Renntag - Hätte ich mir die Strecke einmal angesehen

Die Aufregung lässt mich vor dem Wecker wach werden. Habe ich an alles gedacht? Anziehen, Koffer packen, Frühstücken, Zähne putzen, Umziehen in meine Radbekleidung, Fahrrad überprüfen, Auschecken vom Hotel und schon geht es Richtung Startlinie. Die Zeit vergeht wie im Flug. Leipzig erwacht und ich bin nicht der Einzige, der in die Richtung fährt.

Am Start angekommen, muss ich vor Aufregung die Toilette aufsuchen. Neben einigen Ständen für Kleidung, Essen, Getränke, gibt es ebenfalls Umkleidekabinen. Im Feld eingeordnet, beginnt der Countdown zum Start. Mit jedem runterzählen schlägt mein Herz ein Schlag mehr. Es geht los! Einklicken und einfach am Hinterrad bleiben. Um mich gibt es einige FahrerInnen, die mich überholen, die ich überhole und daher ist äußerste Aufmerksamkeit notwendig. Nach einigen Kilometern beruhigt sich das Fahrerfeld. Auch ich übernehme einmal die Führung von zwei, drei FahrerInnen, allerdings ohne Streckenkenntnis wählte ich eine falsche Abzweigung, was die TeilnehmerInnen der Gruppe nicht sooo lustig gefunden hatten. Nach einem kurzen Austausch ordnete ich mich wieder am Ende der kleinen Gruppe ein. Es geht um den Störmthaler See vorbei, der bei bestem Wetter und 24 Grad Celsius funkelt. Nach Umfahrung des Baggersees, gab es doch noch eine Rampe, die meinen Puls ganz schön nach oben schießen lassen hat. Danach musste ich etwas abreißen lassen, um mich etwas zu beruhigen. Nun geht es auf der anderen Straßenseite zurück zum Start/Ziel.

Die Strecke von den Neuseen Classics 2017

Ziel, Umkleide und Finisher Urkunde

Die vorletzte, letzte Kurve und nun auf Start und Ziel ein letzter kleiner Sprint. Das war es! 

Was für ein Rennen in Leipzig bei bestem Wetter. Voller Freude rolle ich aus, bringe mich und meinen Puls nach unten, bekomme meine “Finisher Medaille” und freue mich auf mein alkoholfreies Bier. Danach konnte ich mich vor Ort duschen und noch etwas kleines essen, um dann den Weg zurück nach Berlin anzutreten.

Ich habe einiges für mich mitnehmen können, u.a. dass es gut ist, den Kurs sich anzusehen, um mögliche Überraschungen zu vermeiden. Leipzig, ich komme wieder!

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